Herman Nohl

Herman Nohl gilt als bedeutender Bildungstheoretiker der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik. Er wurde 1879 in Berlin geboren und starb 1960 in Göttingen. In Jahre 1919 wurde Nohl Professor für Pädagogik an der Universität Göttingen. 1937 wurde Nohl vom NS-Regime entlassen. Nach Kriegsende übernahm er den Lehrstuhl nochmals für die Zeit von 1945 bis 1949. Durch zahlreiche Beiträge zur ästhetischen Bildung, Erwachsenenbildung, Frauenbildung, Schulpädagogik und Sozialpädagogik nahm er großen Einfluss auf die deutschsprachige Pädagogik. Er gilt als der wesentliche Begründer der deutschen Sozialpädagogik.

Einige Gedanken:
"Das Wohl des Kindes steht in der Mitte der Bemühungen."
"Kind und Erwachsene verändern sich, lernen voneinander und werden durch gemeinsame Erfahrungen reifer."
"In der Erziehung muss die Ist-Situation des Kindes berücksichtigt werden, jedoch sollten auch Zukunftsvisionen entwickelt werden."
"Sympathie und Zuneigung können nicht erzwungen oder manipuliert werden."

"Wir dürfen nicht von den Schwierigkeiten ausgehen, die ein Kind macht, sondern von denen, die das Kind hat."


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