Schülerfirma

Im Vordergrund der Zielsetzung von Schülerfirmen steht die Qualifizierung junger Menschen durch handlungsorientiertes, projektbezogenes Lernen. Die Arbeit in einer dieser Firmen eröffnet eine besonders geeignete Form fächerverbindenden, entscheidungs- und prozessorientierten sowie praxisnahen Lernens.
In der Schülerfirma wird in der Ernstfall geprobt, d. h. die Ergebnisse werden sichtbar: Gute und richtige Entscheidungen werden belohnt, falsche Entscheidungen "bestraft" (Gewinn und Verlust). Unternehmerische Kreativität und unternehmerisches Risiko werden so erfahrbar und durch eigenes Handeln nachvollziehbar.
Eine Schülerfirma ist kein reales Unternehmen, sondern ein Schulprojekt mit pädagogischen Zielsetzungen. Die Schule bietet den rechtlichen Schutz für die Durchführung, wenn die Aktivitäten der Schülerfirma als Veranstaltung der Schule anerkannt ist. Sie operiert mit begrenztem Umsatz und Gewinn und orientiert sich an realen Unternehmen. Alle Arbeiten innerhalb der Schülerfirma werden von den MitarbeiterInnen selbst übernommen.

Schülerfirmen an der Herman-Nohl-Schule

Bereits seit 1999, dem Gründungjahr der ersten Schülerfirma an der Herman-Nohl-Schule, bildet diese Form einen festen Bestandteil des pädagogischen Konzeptes an der Herman-Nohl-Schule. Seit einigen Jahren existieren nun die Schülerfirmen Fahrradwerkstatt und Catering.

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